Brandschutzwissen

Löschwasserversorgung, Hydranten und trockene Leitungen

Löschwassereinrichtungen sind die Infrastruktur, über die Wasser für definierte Löschaufgaben bereitgestellt oder der Feuerwehr zugänglich gemacht wird. Sie müssen als Teil des gesamten Brandschutzkonzepts betrachtet werden.

DIN 14462LöschwasserHydranten

Fachlich geprüft: 10. August 2026 · Von Matthias R. Eichenfeld

Systemrolle

Je nach Anlage können Löschwasserbehälter, Pumpen, Netzanschlüsse, Hydranten oder trockene Steigleitungen Teil des Konzepts sein. Erforderlicher Volumenstrom, Druck und Dauer hängen von der vorgesehenen Anwendung und den maßgebenden Regeln ab.

DIN 14462:2023-07

DIN Media führt DIN 14462:2023-07 als aktuelle Norm für Planung, Einbau, Betrieb und Instandhaltung von Wandhydrantenanlagen, Über- und Unterflurhydrantenanlagen sowie trockenen Löschwasserleitungen.

Trinkwassertrennung

Wo Löschwasseranlagen mit Trinkwasserinstallationen in Beziehung stehen, sind hygienische und rückflussbezogene Anforderungen relevant. Das konkrete Schutzprinzip gehört in die fachliche Planung der Trinkwasser- und Löschwasseranlage.

Zugänglichkeit und Kennzeichnung

Feuerwehr- und Betriebsschnittstellen müssen im genehmigten Konzept auffindbar, zugänglich und eindeutig dokumentiert sein. Änderungen an Zufahrten, Lagern oder Einbauten können den Zugang beeinträchtigen.

Brandschutz ist standort-, nutzungs- und gefahrenspezifisch. Konkrete Planung, Dimensionierung, Installation, Prüfung, Wartung und Einsatzmaßnahmen müssen nach den anwendbaren Vorschriften, Zulassungen, Versicherer-/Behördenanforderungen und durch qualifizierte Fachleute erfolgen.